Renner in Ratingen

Das ist der Renner! Dieses Bonmot konnte ich mir nicht verkneifen, als wir am 8. Mai Martin Renner, einen der Gründervater der Alternative für Deutschland, bei uns zu Gast hatten. Im Sinne Martin Renners sage ich ganz bewusst Alternative für Deutschland und nicht das bekannte Kürzel AfD.

Der 8. Mai, ein historischer Tag. Wir hatten uns dieses Veranstaltungsdatum nicht ausgesucht; es war schlichtweg ein freier Termin für unseren Veranstaltungsort. Aber wenn wir schon an einen solchen Tag zusammenkommen, dann gedenken wir auch des historischen 8. Mai 1945. Kein Grund zum Feiern, sondern ein Tag der stillen Einkehr und der Erinnerung der zahllosen Opfer, auch jener, deren Schicksal sich erst nach dem 8. Mai 1945 erfüllte.

Aber non zum eigentlichen Programm: Zeitenwende, Wendezeit. Martin Renner ist für uns in Ratingen kein unbekannter. Wir hatten ihn schon vor Jahren als Redner im Freizeithaus zu Gast. Aber diesmal war der Andrang ungleich größer. Gut, dass wir den großen Veranstaltungssaal hatten, bestuhlt bis zum Podium. Lag es daran, dass Martin Renner inzwischen bereits in der zweiten Legislaturperiode unsere Interessen als Abgeordneter vertritt? Oder daran, dass er jüngst auf dem Landesparteitag zum Ehrenvorsitzenden der NRW-AfD gewählt wurde? Oder an dem aktiven Präsenz in seinem Internetauftritt: https://www.martin-e-renner.de/ ? Vermutlich war es etwas von allen. Jedenfalls war der freundliche Empfang auch so etwas wie ein Geburtstagsgeschenk für ihn, der wenige Tage zuvor, nämlich am 5. Mai, seinen 70. Geburtstag feiern konnte. Um es vorwegzunehmen: Nahezu alle Zuhörer blieben bis zum Schluss um ca. 22 Uhr. So lange hatten wir noch im FZH überzogen. Ein Beweis für den großen Anklang, den Martins Worte bei seiner Zuhörerschaft fanden

Patriotismus: Für Martin Renner kein ungeliebtes Fremdwort, sondern eine innere Lebenseinstellung. Er liebt Deutschland. Und so war der Film, den er uns als Vorspann zu Intro zu seinem Vortrag zeigte, eine einzige Liebeserklärung an unser Land, seine Menschen, unsere Heimat, unsere Kultur, unsere Wissenschaft, unsere Geschichte. Wobei die schicksalhaften Schattenseiten keineswegs ausgespart wurden. – Umso befremdlicher, wie unsere schwarz-rot-grünen Regierungen nun alles daransetzen, das Deutschland, so wie wir es kennen, abzuschaffen. Der mit dem Begriff „Vaterlandsliebe“ induzierte Brechreiz unseres derzeitigen grünen Vizekanzlers und Außenministers ist so notorisch, dass er an dieser Stelle in seinem vulgären Originaljargon nicht wörtlich wiederholt werden muss.

Und damit kommen wir zum Kernthema des Vortrages von Martin Renner: „Warum agieren unsere Politiker in der Regierungsverantwortung so gegen die originären Interessen des deutschen Volkes? Warum tun die das?“ Nicht leicht zu beantworten. Martin Renner holte weit aus über Kulturmarxismus, Frankfurter Schule, linkes Sendungsbewusstsein, Fanatismus und das Instrumentarium der politischen Zersetzung, wie es bereits Lenin seinen Gefolgsleuten eingetrichtert hatte. –  Wir erwarten in naher Zukunft eine Aufzeichnung der wichtigsten Passagen seines Vortrages, die wir dann an dieser Stelle veröffentlichen.  Daher will ich an dieser Stelle nicht zu weit vorgreifen.  Trotz aller Widrigkeiten bleibt die Zuversicht, zitiert als Schlusswort von Martin Renner nach Hölderlin: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“

Martin, ganz herzlichen Dank für Deinen wunderbaren Vortrag!  Der Beifall des Publikums hat Dir gezeigt: Die Botschaft ist angekommen!

Unser Muttertagsstand am Ratinger Marktplatz

Selten hatten wir eine so gelöste, heitere Stimmung bei einem Ratinger Infostand wie letzten Samstag anlässlich des bevorstehenden Muttertages. Das lag nicht allein am sonnigen Wetter, einer vielköpfigen, prima harmoniereden Standbesetzung oder an unserem reichlich gedeckten Gabentisch für Mütter jeden Alters. Nein, es war das uns freundlich gesonnene Ratinger Publikum, das vielfach unbefangenes Interesse zeigte an unserem Infomaterial und das persönliche Gespräch mit uns suchte.  Die dezente musikalische Begleitung durch Dirk aus Düsseldorf mit seinem Schifferklavier tat ein Übriges zur guten Laune. Dabei hatten wir uns durchaus Zeit gelassen mit dem Aufbau unserer Utensilien auf der Oberstraße. Denn die Nervensägen von Antifa mitsamt Anhang, Piratenpartei und Grünen hatten sich schon zuvor am Marktplatz raumgreifend eingerichtet. Auf deren ungehobelte und übergriffige Nachbarschaft legen wir nun absolut keinen Wert. Diese Clique bleibt besser unter sich und bespaßt ihre eigene Gefolgschaft.

 

Wir waren recht gut mit Infomaterial zur bevorstehenden EU-Wahl bestückt. Aber erstaunlicherweise ging auch unser Flyer „10 Punkte für Deutschland: Sofortprogramm einer AfD-geführten Bundesregierung“ weg wie geschnitten Brot so dass wir schon zur Halbzeit blank waren. Umso mehr zählte dann das persönliche Gespräch. Erstaunlicherweise sprach niemand den Correctiv-Skandal oder die jüngsten Anwürfe gegen unsere Spitzenkandidaten zur EU-Wahl an. Wer mit klarem Verstand durchblickt, der durchschaut das immer gleiche Strickmuster, mit dem sich das Altparteienkartell an der Macht festklammert.

So kurz nach zwölf waren dann die letzten Rosen, Schokotäfelchen und Pikkolos an den Mann oder besser als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung an die Frau gebracht worden. Die unübersehbare Botschaft: “Die AfD zeigt Flagge, gerade hier in Ratingen!“

Ach ja, kurz vor Schluss kam eine Frau, so ungefähr in meinem Alter, zu uns an den Stand. Sie wollte „Nazis die rote Karte“ zeigen und fragte nach selbigen. Aber konnte ihr wirklich nicht weiterhelfen. Mir persönlich sind nämlich keine Nazis in Ratingen bekannt. Und so zog sie unverrichteter Dinge wieder ab.

 

Fazit: Schön war’s! Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die am Samstag fleißig mitgeholfen haben!

Herzlichst, Ihr Bernd Ulrich

Ratinger Lückenpresse: Kein Mitleid mit St. Marien

Man sollte meinen, dass die Nachricht von der Insolvenz und baldigen Schließung des St. Marienkrankenhauses in Ratingen wie eine Bombe in den Lokalredaktionen einschlagen würde und sich dann wie ein Lauffeuer im Blätterwald ausbreitet. Weit gefehlt! Die schon am 4. April bekannt gewordene böse Botschaft von der Insolvenz und bevorstehenden Schließung wurde im Ratinger Wochenblatt vom 6. April mit keinem Sterbenswörtchen erwähnt! Die bildhafte Darstellung einer Komödiantin mit dem Untertitel „Hinterm Höhepunkt geht’s  weiter“ schien den Machern dieses Blättchens wohl ungleich wichtiger:

Erst eine Woche später, am 13. April, fand sich ganz versteckt in der linken Ecke des Roten Punktes (Nomen est omen) ein dezenter Hinweis. Die Vorschau auf eine Autoausstellung hatte unübersehbar Vorrang. Wer allerdings den Text lesen wollte, der musste schon ein Smartphone mit Kamera und Internetanschluss zücken um sich dann mittels QR-Code den Zugang zum Geschriebenen auf seinem Handy-Bildschirm zu verschaffen.  Umständlicher geht’s nimmer:

Wenige Tage später unternahmen in einer spektakulären Aktion vier leitende Oberärzte einen letzten verzweifelten Rettungsversuch. Mit drastischen Beispielen machten sie auf vier Seiten den Adressaten unmissverständlich klar, was die Schließung des Krankenhauses für die Ratinger Bevölkerung bedeutet. Neben den Spitzen von Politik und Verwaltung wurde der vollständige Text auch dem Wochenblatt zugeleitet. Reaktion der Redaktion in der Folgeausgabe am 20. April: Null, nichts, gar nichts! Nicht eine einzige Silbe! Der aufrüttelnde Brandbrief wurde einfach unterschlagen!Es müsste nun auch dem Gutgläubigsten klar sein: Hier in Ratingen machen Presse und Politprominenz gemeinsame Sache. Und für die ist das Schicksal des St. Marien Krankenhauses längst abgehakt. Man spricht einfach nicht mehr darüber. Man wünscht sich ein Begräbnis in aller Stille.

brandbrief-krankenhaus-ratingen

Der Kampf um das Marienkrankenhaus

Wenn Stadtspitze und die sie tragenden “Demokratischen Fraktionen” gehofft hatten, nach ein paar halbherzigen Lippenbekenntnissen das Ratinger Krankenhaus in aller Stille einfach so beerdigen zu können, dann sehen sie sich nun getäuscht. Die Rechnung ging nicht auf. Nachdem der WDR als auch Radio Neandertal bereits darüber berichtet hatten, bequemte sich auch die Rheinische Post, dem Brandbrief der Oberärzte in einen Beitrag zu erwähnen.  Hier der Wortlaut des Schreibens:

Wir, die Unterzeichnenden des folgenden Briefes, sind leitende Oberärzte der Inneren Medizin, der Allgemein- und Viszeralchirurgie, der Anästhesie und Intensivmedizin und der Unfallchirurgie des Sankt Marienkrankenhauses in Ratingen. Das Haus als alleiniger Notfall- und Akutversorger der Stadt Ratingen findet sich aktuell in einer Situation, die es aus unserer Sicht zwingend erfordert, uns auf dieser Art und Weise zu Wort zu melden.

Seit dem letzten Donnerstag dem 04.04.2024, steht nun fest, dass das seit dem Januar laufende Schutzschirmverfahren in Eigenverantwortung durch die Geschäftsführung zu keinem Abschluss geführt hat. Ein Investor konnte nicht gefunden werden, so dass nun die Insolvenz, zurzeit noch in Eigenverantwortung, durch das Amtsgericht angeordnet worden ist. Das bedeutet nun, dass das Sankt Marienkrankenhaus in Ratingen nur noch einige Wochen, maximal jedoch einige Monate die Grund- und Regelversorgung, insbesondere die Notfall Versorgung der Bevölkerung der Stadt Ratingen mit knapp 90.000 Einwohnern nicht mehr gewährleisten kann. Die Versorgungssituation in einem Landkreis mit 485000 Einwohnern und dann lediglich Einheiten in Velbert, Mettmann und Hilden/Langenfeld und ohne eine Klinik der Maximalversorgung, ist auch im Vergleich zu anderen Kreisen und Städten in Deutschland als kritisch zu beschreiben. Stand 2021 gab es noch 2397 Betten im Kreis ( 4,85 / 1000 Einwohner). Zum Vergleich: NRW-weit waren es 6,67 / 1000 Einwohner, deutschlandweit 7,8 / 1000. Seitdem sind bereits 217 Betten in Haan abgebaut worden. Ohne die Betten des Sankt Marienkrankenhauses ( bisher 191 ), fällt der ohnehin schwache Wert noch deutlich weiter. Unter Berücksichtigung der Größe dieser Stadt ist dies deutschlandweit ein trauriges und alarmierendes Alleinstellungsmerkmal, welches sicher nicht im Sinne der Beteiligten erstrebenswert sein kann.

Der bisherige Träger zeichnet sich in Bezug auf den Krankenhausbetrieb in Ratingen durch das konsequente Einhalten intransparenter Entscheidungen, begleitet von einem dröhnenden Schweigen aus. Hier scheint der eigentliche Fokus auf dem Strukturenprozess im Bereich der Seniorenheime zu liegen, für die offenbar eine gesonderte Fortbestandsregelung gefunden werden konnte.

Wir können leider keine verantwortliche Reaktion des Trägers in Bezug auf die Krankenversorgung der Bevölkerung erkennen. Es fehlt der Willen und die Kraft sich für den Erhalt des Hauses stark zu machen. Gleichzeitig haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass wohl auch dogmatische Bedenken Lösungen im Wege gestanden haben, Investoren zuzulassen.

Die Tragweite der Situation scheint den Verantwortlichen nicht vollumfänglich klar zu sein. Knapp 20000 ambulante und 7000 stationäre Patientenkontakte werden pro Jahr von der Einrichtung behandelt. Dazu kommen über 5500 Anfahrten von Kranken- und Rettungswagen, sowie mehr als 3500 Operationen. Hiervon sind nur wenige Patienten, die das Haus elektiv aufsuchen, die überwiegende Anzahl der Fälle sind akute Notfälle. Diese können nicht nur die Gesundheit der Patienten beeinträchtigen, sondern können auch eine akute Lebensgefahr bedeuten.

Akut auftretende Probleme wie Herz- und Kreislauferkrankungen, Durchblutungsstörungen von Herz, Gehirn und lebenswichtigen Organen, Lungenentzündungen, akute Atemnot, akute Entzündungen des Magen-Darm-Traktes (Blinddarm-, Gallenblasen-, Dickdarm- und Bauchfellentzündung), Bewusstseinsstörungen, Vergiftungen sowie Unfälle mit Frakturen, Luxationen und Blutungen in Organe oder das Gehirn stellen die täglichen Herausforderungen dar, die wir bisher versorgt haben. Es gibt alleine auf dem Stadtgebiet 10 Alten- und Pflegeheime, deren Bewohner auf die ortsnahe Versorgung angewiesen sind. Das waren im letzten Jahr mehr als 1000 Fälle in unserer Einrichtung.

Es ist völlig unverständlich anzunehmen, dass die bisherige Versorgungsqualität ohne das schnell zu erreichende Krankenhaus für die Bevölkerung in gleicher Weise erhalten werden kann. Die umliegenden Kliniken, die sich um diese Notfälle in Zukunft kümmern sollen, sind in der Regel ebenso ausgelastet wie unser Haus. D.h. hier kommt es im Zweifelsfalle zu Situationen in denen eine Behandlung verzögert oder verspätet, zulasten der Gesundheit des Patienten erfolgen wird. Dies gilt im Übrigen auch für den kassenärztlichen Notfalldient und für die Kinderärztliche Notfall-Praxis, die bisher auf dem Gelände des Hauses stationiert ist.

Wir erleben es mittlerweile täglich, dass wir kapazitätsbedingt Patienten aus anderen Häusern versorgen oder in andere Häuser verlegen müssen, weil entweder Personal oder Betten im primär aufnehmenden Krankenhaus fehlen.
Das auch die aktuellen Kapazitäten des Rettungsdienstes für einen derartigen Patiententourismus nicht ausreichen und zudem beim Wegfall des Krankenhauses Fahrzeuge und Personal nicht in adäquatem Umfang vorhanden sind, führt zu einer Verschärfung der Situation. Zu den zu erwartenden Mehrfahrten kommen dann noch längere An- und Rückfahrtswege und Wartezeiten in den Kliniken hinzu, die den Versorgungspool zusätzlich belasten.

Besonders tragisch ist es aus unserer Sicht, dass im Gesundheitssystem nicht etwa medizinische Parameter als Indikator herangezogen werden, um Einrichtungen in ihrem Bestand zu bewerten. Es sind rein betriebswirtschaftliche Gründe dies zu tun. So auch in unserem Falle. Die Akutversorgung von Patienten wird absolut unzureichend vergütet, so das insbesondere Häuser, die sich an der Akutversorgung beteiligen unter immensen Druck geraten, während sich andere Einrichtungen, die diese teure Versorgungsform nicht anbieten, im aktuellen Vergütungssystem Wege finden Gewinne abzuschöpfen.

Die körperliche und geistige Unversehrtheit der Menschen ist ein Grundrecht, welches aus unserer Sicht in einer Gesundheitsfürsorgepflicht von Seiten des Staates mündet. „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.” Art. 2 GG. Wir sehen daher die Politik in der Pflicht dieser Verantwortung voll nachzukommen und zu verhindern, dass Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ratingen in Zukunft in einem Notfall ihre Gesundheit gefährden oder ihr Leben verlieren.

Wir rufen daher die Verantwortlichen der Stadt, des Kreises, des Landes und nicht zuletzt die katholische Kirche als Träger des Hauses mit dem oberstem Dienstherrn, dem Erzbischof von Köln, dringend dazu auf, sich an einen runden Tisch zu setzen, um eine Weiterführung des Betriebes ergebnisoffen zu diskutieren und zu ermöglichen. Wir werden jederzeit bereit sein, diesen Prozess zu unterstützen.

Ende des Textes. Als Ratsfraktion hatten wir mehrfach über das städtische Trauerspiel berichtet: https://afd-ratingen.de/marienkrankenhaus-klatsche-fuer-den-buergermeister 

Trauer um das Marienkrankenhaus

Wir können nur hoffen, dass dieser letzte verzweifelte Versuch bei den Verantwortlichen noch etwas bewirken möge. Wir, als kleine Fraktion mit gerade mal drei Mitgliedern im siebzigköpfigen Stadtrat vertreten,  tun unser möglichstes, werden aber immer wieder von den “demokratischen Parteien” ausgebremst.

 

 

13. März: Bildung in Ratingen

Der Vortragsabend am Mittwoch, dem 13. März in Ratingen  war zweifellos eine Sternstunde. Bildung! Wir hatten gleich zwei politische Schwergewichte eingeladen: Unseren jugendlichen Landtagsabgeordneten Carlo Clemens, ehedem bildungspolitischer Sprecher und derzeit Mitglied im Bundesvorstand der AfD. Und dann unseren ehemaligen Landesvorsitzenden Helmut Seifen, MdL in der vergangenen Landtagsperiode; ebenfalls bildungspolitischer Sprecher, Oberstudiendirektor a.D., einstiger Gymnasialdirektor; ein versierter Mann der pädagogischen Praxis. Er ist zudem stellvertretender Vorsitzender der Desiderius-Erasmus-Stiftung (DES) und hätte an dem Abend eigentlich eine Vorstandssitzung gehabt. Die beiden ergänzten sich hervorragend. Als Überraschungsjoker hatten wir einen aufgeweckten Gymnasiasten, der frei von der Leber weg aus dem schulischen Alltag seiner Bildungsanstalt berichtete. Und zwar in einer Art, dass selbst ein alter Routinier wie Helmut Seifen nicht aus dem Staunen herauskam. Er, der Schüler, war es übrigens, der uns auf die Idee brachte, diesen Abend unter das Motto „Bildungskatastrophe“ zu stellen. Dabei rannte er bei mir offene Türen ein: Hatte ich mich doch schon vor Jahren in meinen Blogs dem Thema: „Politische Indoktrination im Schulunterricht und Bildungsmisere“ gewidmet: https://briefe-von-bernd.blog/page/2/?s=Manipulation

Ein Wehrmutstropfen: Es blieben im großen Vortragssaal des Freizeitzentrums doch noch einige Plätze frei. In diesen bewegten Tagen hat das Thema „Bildung“ offenbar nicht die höchste Priorität. Aber diejenigen, die dort waren, kamen voll auf ihre Kosten. Carlo Clemens präsentierte eine schonungslose Bestandsaufnahme des NRW-Schulsystems anhand des blanken Zahlenmaterials: Überlastete und frustrierte Lehrkräfte,  Unterrichtsausfälle, Aussteiger, überfällige Sanierungen, Gewalttaten. Das meiste wurde erst durch gezielte Anfragen der Landtagsfraktion offenbar.  Nicht nur das: Er präsentierte auch einen Maßnahmenkatalog wie wir Abhilfe schaffen können.

Nach einer kurzen Pause ging es mit einem Kontrastprogramm weiter: Unser Gymnasiast erzählte schier Unglaubliches aus der Unterrichtspraxis: Etwa wie von Linksgrün abweichende Meinungen radikal sanktioniert werden, bis hin zur Drohung mit der Psychiatrie. Da mussten alle, auch unsere beiden Referenten, erst einmal verschnaufen. Wir ahnten, dass es nicht gut steht um die politische Ausgewogenheit im schulischen Alltag. Aber das übertraf die schlimmsten Erwartungen.

Helmut Seifen erläuterte anschließend die geistesgeschichtlichen Entwicklungen, die über Jahrzehnte in Konsequenz zur gegenwärtigen Misere im Bildungssystem führten. Schon frühzeitig wurden mit den 68-ern die Weichen falsch gestellt. Das klassische Bildungsbürgertum hat die fatale Entwicklung schlichtweg nicht ernst genommen. Es bedarf nun einer gewaltigen Kraftanstrengung und eines langen Atems, um hier zu einer wirklichen Wende zu gelangen.  Denn die Adepten der 68-er, die schon vor langer Zeit falsch abgebogen sind, sitzen immer noch auf den verantwortlichen Position und halten an ihrer Ideologie eisern fest.

Trotzdem: Es gibt Hoffnung. Denn die miserablen Ergebnisse müssen letztendlich auch die Schläfrigsten wachrütteln.

Die Ratsfraktion bedankt sich mit Blumen

Fazit: Eine komprimierte Lehrstunde über unser Bildungssystem mit philosophischem Tiefgang. Die interessierten Fragen aus dem Publikum zeigten: Ja, die Lektion wurde verstanden. Ein herzliches Dankeschön an Carlo Clemens und Helmut Seifen!

Nicht zu vergessen: Ein Dankeschön auch an die Ratinger Polizei, die uns mit einer Einsatzgruppe freundlich begrüßte. Aber diesmal waren keine Störer zu sehen.  Es gab nichts zu tun.

Ergänzung:

https://briefe-von-bernd.blog/2013/06/29/das-pisa-komplott/

 

 

 

Kriminalpolizei bei der AfD in Ratingen

Fünfzehnter Februar, 19:30 Uhr. Ort des Geschehens: Das Freizeithaus in Ratingen. Kriminalhauptkommissar (KHK) Sascha Lensing gibt uns die Ehre. Um es abzukürzen: Es war der bislang unterhaltsamste Vortrag, den wir in Ratingen unseren interessierten Gästen präsentieren konnten. Das war die einhellige Meinung des Publikums. Denn KHK Sascha Lensing packte aus: Über seine Erlebnisse bei der Bekämpfung organisierter Kriminalität: Mit Scheckkarten, Handys, gefälschten Überweisungen, Drogenhandel, Hawala-Banking usw. Alles im großen Stil. In Kreisen, die sich in ihrer Ethnie abschotten und unter sich bleiben. Wo Dialekte gesprochen werden, für die es kaum geeignete Übersetzer gibt. Verblüffend: Das fehlende Unrechtsbewusstsein der Kriminellen. Vieles war in der unbefangenen Frische erheiternd, aber gelegentlich blieb einem das Lachen im Halse stecken.

Im Gegensatz zu sonstigen Veranstaltungen hatten wir diesmal nur geladene, uns persönlich bekannte Gäste zugelassen. Denn Sascha Lensing steht unter verschärfter Beobachtung. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Sein oberster Dienstherr würde ihn gerne loswerden. Denn Sascha ist AfD-Mitglied. Und bekanntlich hat Minister Herbert Reul die AfD zu seinem Hauptfeind erklärt. Nicht etwa Drogenhändler, Zuhälter, Messerstecher, Automatensprenger oder gar Terroristen: Nein, die Bekämpfung der AfD ist sein oberstes Ziel. Sagt er selbst. Unsere Vorsicht war berechtigt: Denn tatsächlich versuchten sich Fremde in den Vortrag einzuschleichen. Ein mutmaßlicher „Antifaschist“ hatte sich extra mit einem schlechtsitzenden Konfirmandenanzug kostümiert um Seriosität vorzutäuschen. Vergeblich: Auch ihn komplimentierten wir wie auch die anderen beiden Späher freundlich, aber bestimmt hinaus. Spitzel, die am Ende irgendeinen Blödsinn erzählen, wollten wir dieses Mal nicht dulden.

Besonders verstörend bei Saschas Vortrag: Die Geschichte von dem schlimmen Schicksal der dreizehn nigerianischen Zwangsprostituierten, die als junge Mädchen unter falschem Versprechen nach Deutschland gelockt wurden und durch mehrfache brutale Vergewaltigungen gefügig gemacht wurden. Dann wurden sie gezwungen ihre Körper im Bordell zu verkaufen um die Schulden bei „Madam“ abzustottern. Denn die Chefin des Ganzen war eine Frau, die auf einem prall gefüllten Geldkoffer hockte als sie verhaftet wurde. Die Täter wurden zu lächerlich geringen Strafen verurteilt.

Aber Sascha schilderte nicht nur unverblümt das, was ihm und seinen Kollegen so täglich widerfährt. Er präsentierte Lösungen wie man es besser machen kann. Das macht Hoffnung für die Zukunft.

Ein Thema am Rande: Die Disziplinierung der Polizisten durch die Politik. Klartext ist unerwünscht und kann die Karriere ruinieren. Es gibt Bücher zu dem Thema; ich selbst hatte an dem Abend exemplarisch Tania Kambouri (Deutschland im Blaulicht) und Rainer Wendt (Deutschland in Gefahr) empfohlen.

Sascha, herzlichen Dank für einen gelungenen Abend!

Blumen für Sascha Lensing. Überreicht vom AfD-Stadtverband

 

Correctiv in Ratingen

Ich war gespannt. In mehreren Lokalblättchen war die Veranstaltung SPD/Correctiv beworben worden. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese hatte Marcus Bensmann, einen der maßgeblichen Strippenzieher der „Geheimplan-Affäre“, zur öffentlichen Talkshow mit Publikumsbeteiligung in das uns bestens bekannte Freizeithaus West nach Ratingen West eingeladen. Mir war sofort klar: Da muss ich hin!

Ich kannte Bensmann von früherer Gelegenheit. Wir waren 2018 anlässlich einer Veranstaltung der Rheinischen Post zur Medienstrategie gegen die AfD ins Gespräch gekommen. Ich hatte mich vorgestellt und als Interviewpartner angeboten. Bensmann schien interessiert und gab mir seine Visitenkarte. Meine späteren Versuche zur Kontaktaufnahme blieben allerdings allesamt unbeantwortet.  Erstaunlich, denn von Anfang an war die AfD die Zielscheibe von Correctiv. Zur Erinnerung: Im Februar 2013 wurde die AfD gegründet und schon im Dezember 2013 wurde Correctiv als Korrektiv zur AfD aus der Taufe gehoben.

So gegen halb sechs kam ich am FZH an. Obwohl mich einige aus der hiesigen Antifa-Szene erkannten blieb ich erstaunlicherweise den ganzen Abend unbelästigt.   Der Saal füllte sich zunehmend mit lokaler Politprominenz: Der Bürgermeister, eine Landtagsabgeordnete, rot-grüne Ratsmitglieder und natürlich die Truppe fürs Grobe bei Rot-Grün: Die Blunas, die uns regelmäßig belästigen. Langsam kennt man sich. Ein komischer Vogel, der uns besonders gern auf die Pelle rückt, suchte auch diesmal einen freien Platz in meiner Nähe. Einige mir vertraute AfD-Sympathisanten fanden ebenfalls sich im Saal. Insgesamt waren die älteren Semester in der Zuhörerschaft in der Überzahl. Das Publikum dürfte somit dem aktuellen Altersdurchschnitt der SPD-Mitglieder entsprochen haben.

Marcus Bensmann und Kerstin Griese

Um 18 Uhr ging es pünktlich los. Nach einer Begrüßungsansprache aus dem Munde der SPD-Abgeordneten, gespickt mit Lob auf die ruhmreiche Reporter-Vergangenheit des Herrn Bensmann in den gefährlichen Krisenherden dieser Welt, erhielt der Stargast des Abends das Wort. In erstaunlicher Offenheit berichtete er, wie das Komplott geschmiedet wurde: Etwa zur Jahresmitte 2023 kam man bei Correctiv überein, dass endlich etwas Größeres gegen die AfD unternommen werden müsste. Das deckte sich übrigens mit meiner seinerzeitigen Wahrnehmung der Medienlandschaft: Über einen längeren Zeitraum war über die AfD in den Medien so gut nichts berichtet worden in der hoffnungsvollen Erwartung, dass die ungeliebte Partei dadurch aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwinden und in die Bedeutungslosigkeit absinken würde. Dieser Traum zerplatzte, denn in der ersten Jahreshälfte 2023 erzielte die AfD enorme Zuwächse in ihrer Wählergunst. Also musste ein Strategiewechsel her. Plötzlich wurde über die AfD wieder (negativ) berichtet; Ihre Repräsentanten wurden in Talkshows eingeladen.

Bensmann erzählte: Man suchte ein Leak, also eine undichte Stelle bzw. eine offene Flanke bei der AfD um dann anzusetzen. Irgendwie bekamen Sie ein Einladungsschreiben für den Potsdamer Gesprächskreis, bei dem unter anderen drei AfD-Mitglieder teilnehmen würden, zu Gesicht. Und so reifte der Entschluss: Da machen wir was daraus! Ein Journalist quartierte sich ein; ein Boot wurde gemietet, es wurde eine Beobachtung vorbereitet. Gespräche wurden abgehört; wie nach Geheimdienstmanier wurden verschwommene Fotos durch die Fenster gemacht. Greenpeace habe konspirativ mitgeholfen. Der Rest der Geschichte ist bekannt: Das Elaborat mit dem hochklingenden Titel: „Geheimplan gegen Deutschland“. Bensmann ließ bewusst im Unklaren wie man an die Gesprächsinhalte gekommen sei und berief sich auf „Quellenschutz“. Das sei journalistischer Ehrenkodex.  Der Tenor: Hier, in der Nähe (8 Kilometer Luftlinie) der historischen Wannseevilla, sei eine ganz große Sache verabredet worden, nämlich die Vertreibung von Millionen Menschen mit ausländischen Wurzeln. Von dem öffentlichen Echo nach der Veröffentlichung am 10. Januar sei man selbst „überrascht“ gewesen. Ein glattes Understatement. Denn wie inzwischen jedem klar sein dürfte: Das war eine konzertierte Aktion von NGOs, Politik und Medien, orchestriert und abgesegnet von höchster Stelle.

Endlich kam dann die Fragerunde. Als ich an die Reihe kam stellte mich die Gastgeberin als den „AfD-Vorsitzenden“ vor.  Man kennt sich eben von früher. Geraune im Saal. Mich interessierte nur eine Frage: Fielen bei dem Potsdamer Treffen die Worte „Deportation“ und /oder „Vertreibung“? Ja oder Nein?  Wie erwartet antwortete Bensmann ausweichend: Das Wort „Remigration“ sei gleichbedeutend mit massenhafter Vertreibung. Sein Kronzeuge: Eine Schrift des AfD-EU-Abgeordneten Maximilian Krah: Da sei von 25 Millionen die Rede, welche das Land verlassen sollen. (Ich kenne das Buch nicht; ich werde mich dazu äußern sobald ich mich über den Inhalt vergewissert habe. Abgesehen davon: Für uns als AfD ist das offizielle Parteiprogram das Maß aller Dinge) In dem Stil ging es weiter im Publikum. Für mich erschreckend: Viele der Anwesenden glauben tatsächlich an das vom politischen Gegner sorgsam gepflegte Narrativ der „massenhaften Vertreibung“, welche die AfD angeblich im Schilde führen soll. Als ich endlich noch einmal zu Wort kam versuchte ich die Gemüter zu beruhigen: „Niemand muss Angst haben von der AfD vertrieben zu werden! Die Ideen der identitären Bewegung sind kein Bestandteil des AfD-Programms. Die Identitären stehen unverändert auf der Unvereinbarkeitsliste der AfD!“  Aber wie das in so einer Runde ist: Die auf dem Podium haben das stets letzte Wort. Noch etwas: Bensmann versucht, die Äußerungen eines Martin Sellner der AfD unterzujubeln. Der spricht nämlich über die „nicht assimilierten Staatsbürger“. Jeder würde hier sofort an Clan-Kriminalität und Parallelgesellschaften denken. Nicht so Marcus Bensmann. Nach seiner (Bensmanns) Lesart könnten damit alle Menschen mit Migrationshintergrund Opfer von Sellners Ideen werden.

Es gab auch einige kritische Fragen aus der Zuhörerschaft: Ob die vom Kanzler geforderte „Abschiebung im großen Stil“ nicht gleichbedeutend sei mit Remigration? Warum so viele hier sind, die man längst hätte abschieben müssen? Die angesprochene SPD-Staatssekretärin antwortete ausweichend sinngemäß: Man sei eben nicht allein in der Koalition, da gäbe es Partner, die hinderlich sind.

Fazit: Die Veranstaltung in Ratingen bespielte hauptsächlich die eigene rot-grüne Blase; und die ist abgeschottet und immun gegen Erkenntnisgewinn. Für uns ist inzwischen klar, dass das krampfhafte Beharren auf angeblich geplante „Vertreibungen“ und „Deportationen“ ausschließlich auf phantasievollen Hinzufügungen von Correctiv beruhen und eben nicht auf dem tatsächlichen Gesagtem. Von Medien und Politik wurden diese Kampfbegriffe indessen ebenso begierig aufgegriffen wie der völlig abstruse Vergleich mit der berüchtigten Wannseekonferenz, wo tatsächliche Entscheidungsträger des damaligen NS-Regimes über die Durchführung der mörderischen „Endlösung“ berieten und beschlossen. Nichtsdestotrotz wird der politische Gegner das einmal aus der Tiefe der NS- Klamottenkiste (Wannseekonferenz, Madagaskarplan) emporgeholte Instrument unbeirrt weiter bespielen wollen um Ängste zu schüren. Wir müssen dagegenhalten. Mit sachlicher Aufklärung und überzeugenden Argumenten.

Ratinger Krawallblatt: Rache im Roten Punkt

Ein Freund machte mich darauf aufmerksam: Unter der Überschrift: „Ratinger Dummenblatt“ schrieb er mir:

Ich dachte unwillkürlich zunächst an die Rheinische Post. Aber die war es nicht. Blieb nur noch das Wochenblatt. Dieser Papiermüll landet schon lange nicht mehr bei mir im Briefkasten, seitdem ich in Bierdeckelgröße unübersehbar das rote Warnzeichen angebracht hatte: „Ratinger Wochenblatt verboten!“

Tatsächlich: In der Online-Ausgabe und später an der Tanke fand ich den formatfüllenden Brüller: „Ulrich sinnt auf Rache“.

Nur zur Klarstellung: Niemand aus der Wochenblattredaktion hatte mich zuvor nach etwaigen Rachegelüsten interviewt. Ich hätte ohnehin keine Auskunft gegeben: Der Lügenpresse liefere ich keine redaktionellen Inhalte. Weder mündlich noch schriftlich. Die Schauergeschichten sollen sie sich schon selber aus den Fingern saugen; dafür werden die ja schließlich bezahlt.

Was war passiert: In der Ratssitzung vom 6.2. hatte das Altparteienkartell ein Pamphlet durchgesetzt, in dem wir als Partei und Personen auf gehässige Art und Weise diffamiert werden. Vergeblich hatte ich die anwesenden Ratsdamen und Herren noch vor der Abstimmung darüber informiert, dass dieses ganze Geschwurbel um „millionenfache Deportationen“, das von Correctiv absichtsvoll in die Welt gesetzt wurde, schon längst als ein einziges Lügengebäude entlarvt wurde. Apropos: Die Selbstdarstellung dieses Vereins als „Recherchenetzwerk“ ist in etwa ebenso zutreffend wie die Bezeichnung „Ehrenwerte Gesellschaft“ für die Mafia.

Ich hatte versprochen, diejenigen Ratsmitglieder, die der Versuchung nicht widerstehen konnten uns auf gehässige Weise zu diffamieren, künftig mit ihrer Missetat zu konfrontieren. Wer das als Bedrohung oder gar als Rachefeldzug versteht, dem ist nicht zu helfen. Etwaigen Strafanzeigen sehe ich ganz gelassen entgegen.

Nein, werte Ratskolleg:innen, seien Sie unbesorgt. Ich werde nicht mit Schaum vor dem Mund an der nächsten Straßenecke lauern um Rache zu nehmen. Ich warte nicht auf dem Marktplatz zum großen Show-Down wie Django im Italowestern. Das entspringt der blühenden Fantasie eines Genossen. Das Ratinger Anzeigenblättchen hat sich nicht entblödet, diese Schauergeschichte seinen Konsumenten brühwarm zu servieren.     (Bernd Ulrich)

Helft dem Marienkrankenhaus!

Die AfD in Ratingen unterstützt die öffentliche Petition zur Rettung des Marienkrankenhauses: https://www.change.org/p/petition-zur-rettung-des-st-marien-krankenhauses-in-ratingen-durch-einen-neuen-tr%C3%A4ger 

Bereits im Oktober hatte unsere Stadtratsfraktion einen öffentlichen Antrag dazu gestellt. Auf Wunsch der Stadtspitze und aller übrigen Fraktionen wurde dieser Antrag in den nichtöffentlichen Teil der  Sitzung verschoben.  Auch dort gab sich die Stadtspitze zugeknöpft. Inzwischen sind in populistischer Manier auch andere Parteien auf den Zug gesprungen. Bislang ohne Ergebnis. Durch das Mauern der Altparteien ist unser Antrag bis heute immer noch offen.

 

Ratinger Irrlichter

Es war eine illustre Gesellschaft am letzten Samstag in Ratingen, die da unter dem Deckmantel „Vereint gegen Nazis“ zu Felde zog. Eine typische „False-Flag-Operation“, denn in Wirklichkeit ging es gegen die demokratisch legitimierte Opposition, nämlich die AfD.  Was mich wunderte: Auch Bürgerunion und CDU hatten zu diesem Spektakel aufgerufen. Dabei sind die Organisatoren nicht gerade das, was man gemeinhin als ehrenhaft bezeichnen würde: Da ist etwa der Frontmann von der linken „Volkssolidarität“ mit dem Sowjetstern an der Mütze, zeitweilig ergänzt um das Emblem des kubanischen Castro-Regimes. Damit zeigt man seine innige Verbundenheit mit dem Sowjetkommunismus und diktatorischen Regimen. Dann noch die berüchtigten „Omas gegen rechts“, denen auch ein namhafter FDP-Politiker durchaus noch wohlwollend bescheinigte, „intellektuell überfordert“ zu sein.  Eine zutreffende Feststellung, der ich nicht widersprechen möchte. Zu guter Letzt war da noch der Spiritus Rector und Mäzen der „BluNa“- Aktivisten, ein gewisser Herr Mause, der seine politischen Gegner gerne als „Dreck“ oder „Dreckspack“ bezeichnet. Erstaunlich, daß sich die bürgerlichen Fraktionen Ratingens vor diesen fragwürdigen Karren spannen lassen. Aber jeder ist seines Glückes Schmied. Der Zweck heiligt die Mittel. Es geht um Macherhalt und Meinungsherrschaft. Für mich steht BluNa als Akronym für „Blöde und Nazis“.  Nicht etwa, dass ich diese unterbelichteten Burschen als Nazis bezeichnen würde. Die wissen gar nicht was Nazis sind. Aber bei der Bekämpfung unliebsamer Meinungen wenden sie die gängigen Nazi-Methoden an: Diffamierung, Diskreditierung, Einschüchterung. Eben das volle Programm, wie es auch die Stasi im Werkzeugkasten hatte. Und wenn da Pappschilder hochgehalten werden mit der Bemalung: „Keine Toleranz für Intoleranz“, dann bemerken die Mitläufer nicht einmal den makabren Sarkasmus in dieser Botschaft.  Denn genau dort hatte sich die geballte Intoleranz versammelt.  Vor der Kirche Peter und Paul. Am letzten Samstag.

Zur gegenwärtigen Hetzkampagne: “Vertreibung und Deportationen”

 Liebe Mitbürger,

die AfD in Ratingen wendet sich in aller Schärfe gegen die gegenwärtige verleumderische Hetzkampagne gegen unsere Partei. Es ist beschämend, dass nicht nur die Altparteien, sondern auch viele Medien einschließlich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sowie Elemente der Zivilgesellschaft bei diesem widerlichen Spektakel aktiv mitwirken und somit zu Tätern werden. Wir, der Stadtverband als auch die Ratsfraktion, haben hierzu schon vor Tagen ausführlich Stellung bezogen:

https://alternative-ansichten.com/2024/01/15/der-medienskandal-um-deportationen-und-vertreibungsplane/

Unsere Vorsitzende, Frau Alice Weidel, hat in ihrer Pressekonferenz die passenden Worte dazu gefunden: https://www.afd.de/

Wir erleben gegenwärtig den größten Medien- und Politskandal der Bundesrepublik seit ihrer Gründung. Und das nur zu einem einzigen Zweck: Einer unbequemen Opposition den Garaus zu machen!

Liebe Bürgerinnen und Bürger Ratingens: Lassen Sie sich nicht irre machen! Gehen Sie diesen dreisten Lügnern nicht auf den Leim. Und an alle unsere rechtschaffenen Mitbürger mit ausländischen Wurzeln: Sie haben von der AfD nichts, aber auch gar nichts zu befürchten! Weder jetzt noch in der Zukunft! Bangemachen gilt nicht! Merke: Jeder, der willens und fähig ist, zum Wohle dieses Landes beizutragen, ist hier herzlich willkommen!

Ihr Bernd Ulrich für Stadtverband und Fraktion

Erklärung der AfD in Ratingen zur Umwandlung des Mercure-Hotels in eine Flüchtlingsunterkunft

Liebe Mitbürger in Ratingen,

Viele waren durch Zeitungsmeldungen  über die bevorstehende Umwandlung des Mercure-Hotels in Breitscheid in eine Flüchtlingsunterkunft vor einigen Tagen überrascht und geschockt: https://www.brd.nrw.de/presse/pressemitteilungen/mercure-hotel-ratingen-wird-zentrale-unterbringungseinrichtung-fuer   Tatsächlich pfiffen es schon seit Monaten die Spatzen von den Dächern, dass sich da etwas anbahnt. Die Ratsgremien waren bereits seit Monaten damit befasst; die Verträge sind nun unterschrieben. Die Kosten werden vom Land NRW erstattet.

Die Haltung der AfD zur ungeregelten und irregulären Immigration in unser Land ist sattsam bekannt. Die Weichen für den weiterhin ungebremsten Zustrom wurden und werden in Berlin gestellt. Eine Besserung ist von der jetzigen Ampelregierung nicht zu erwarten. Ausbaden müssen es bekanntlich die Kleinen, nämlich die Gemeinden auf der untersten Ebene. Die Kommunen haben kein Mitspracherecht bei der Zuteilung der Flüchtlingsströme, sie müssen einfach damit fertig werden. Da wird von oben nach unten durchregiert.

Bei näherer Betrachtung ist die jetzt geplante Unterkunft für Ratingen noch das geringste Übel von allen. Sie liegt nicht in direkter Nähe von Wohngebieten, so dass unmittelbar lediglich die beiden angrenzenden Hotels betroffen sind. Die Anzahl der künftigen Bewohner wird auf das Kontingent, das Ratingen an Zuwanderern verkraften muss, angerechnet. Das schafft Luft an anderer Stelle. So ist der Umbau der Gebäude an der Gothaer Straße zu Flüchtlingsunterkünften vorläufig vom Tisch. Es hätte den ohnehin gebeutelten Stadtteil Ratingen-West sowie die städtischen Finanzen zusätzlich belastet. Das mag ein kleiner Trost sein. – Wir werden die weitere Situation, insbesondere die sich ergebende Sicherheitslage, genau im Blick behalten. Wir sind dabei auf die Mithilfe und Hinweise unserer Mitbürger angewiesen. Bitte informieren Sie uns.  Bei uns brauchen Sie keine Befürchtung zu haben, dass Ihre Hinweise in falsche Hände geraten oder Ihnen gar zum Nachteil gereichen.

Im Namen der Fraktion und des Stadtverbandes, herzliche Grüße, Ihr

Bernd Ulrich

„Sicherheit und Selbstschutz“ in Ratingen West

Noch nie hatten wir ein so volles Haus wie am Montag in Ratingen West: Klar:  GSG9 ist ein Publikumsmagnet. Mit Stefan Hrdy hatten wir einen Veteranen des legendären Kommandounternehmens von Mogadischu, als Passagiere und Besatzung des Lufthansafliegers „Landshut“ aus der Gewalt palästinensischer Terroristen befreit wurden, bei uns zu Gast. Viele hatten sich angemeldet, noch mehr sind gekommen. Der Hausmeister öffnete für uns zusätzlich einen Seitenflügel des großen Saales, so dass doch jeder noch einen Sitzplatz ergattern konnte.Der Abend des 18. Dezember stand unter dem Motto: Sicherheit, Selbstverteidigung und Waffenrecht und sollte besonders Frauen als Zielgruppe ansprechen. Aber natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, erst einmal die dramatischen Momente aus den Jahre 1977 Revue passieren zu lassen. Mit überraschend kühler Sachlichkeit und der ihm eigenen Bescheidenheit schilderte Stefan den Sturm auf das Flugzeug, die Ausschaltung der Terroristen und die Evakuierung der Passagiere. Alles musste sehr schnell gehen, in jeder Sekunde konnte ein Sprengsatz der Terroristen explodieren. Stefan: „Ich habe nur meinen Job gemacht. Professionell wie wir es geübt hatten. Nichts besonders.“ Eine interessante Beobachtung teilte er uns mit: Das „Stockholm-Syndrom“ bei befreiten Passagieren.  Die extreme psychische Belastung bei den Geiseln hatte temporär Bewusstsein, Wahrnehmung und Orientierung verändert.  Es bedurfte eines kräftigen Trittes, um einige der schockstarren Passagiere ins Freie zu befördern.

Um fehlgesteuertes Bewusstsein, nämlich um gezielte Frühsexualisierung von Kindern in Kitas, ging es auch beim Vortrag von Andrea Hrdy.  Sie informierte über die Arbeit und die Aktionen der von ihr ins Leben gerufenen informellen Frauengruppe innerhalb unserer Partei, die sich besonders gegen eine amtlicherseits oktroyierte Sexualpädagogik in Kitas und Grundschulen richtet.  Die Erfahrung zeigt, dass eine rein weibliche Besatzung an Infoständen vom Publikum bei diesen Themen als glaubwürdig und authentisch wahrgenommen wird.

In der zweiten Hälfte des Abends erzählte uns Stefan zunächst von einer interessanten Begebenheit, nämlich wie der Verfassungsschutz mit unlauteren Mitteln versucht Spitzel aus den Reihen der AfD anzuwerben. In dem konkreten Fall allerdings ohne Erfolg. Nach diesem kurzen Einschub ging es dann zur Sache: Stefan klärte uns über geeignete Techniken bei der Selbstverteidigung und die rechtlichen Rahmenbedingungen auf: Engagiert, lebhaft und an praktischen Beispielen. Manches davon dürfte für die meisten neu und überraschend gewesen sein; entsprechend lebhaft verlief die Diskussion.

Für uns und unsere Gäste war es wieder ein gelungener Vortragsabend in Ratingen mit breiten Erkenntnisgewinn. Der Letzte in diesem Jahr. Eine tolle Sache, so lautete das einhellige Echo.  Ein herzliches Dankeschön an Andrea und Stefan Hrdy! – Zum Schluss gab es noch eine kleine vorgezogene Weihnachtsbescherung: Wer wollte, der oder die konnte einen handlichen Taschenalarm mitnehmen. Speziell nützlich für Frauen, wenn sie bedrängt werden und auf Hilfe benötigen.

Frohe und friedliche Weihnachten wünscht Ihnen Ihr   Bernd Ulrich

 

Nichts mehr übrig für die Ratinger Tafel

Schade. Aber alle unsere Schoko-Nikoläuse fanden wirklich reißenden Absatz bei unserem Infostand am Ratinger Marktplatz. Nicht ein einziger blieb zurück. In früheren Jahren hatten wir immer die Restbestände zur Ratinger Tafel gebracht und den Helferinnen dort damit eine Freude bereitet. – Es lag wohl auch am trockenen Wetter, dass der Ratinger Marktplatz am Morgen so gut besucht war. An diesem Tag ging es darum gute Laune zu verbreiten: Das Zehn-Punkte-Sofortprogramm der AfD, mit dem wir sofort starten könnten um das Land wieder auf den richtigen Kurs zu bringen. Wie schon am Samstag zuvor freuten sich die Passanten uns zu sehen. Positiv: Immer mehr junge Menschen zeigen aufrichtiges Interesse.  Auch manche Taschenalarme, die wir extra für den „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ beschafft hatten, fanden wiederum dankbare Abnehmerinnen.

Eine Anekdote: Erst ganz zum Schluss; wir hatten das meiste schon eingepackt, kam doch noch ein merkwürdiger Zeitgenosse zu uns an den Stand. Mittleren Alters, gepflegte Erscheinung, aber politisch offenbar bis in die Haarspitzen ergrünt. Der Mann ärgerte sich einfach über unsere bloße Existenz und versuchte durch provokante Sprüche seiner schlechten Laune Luft zu machen. Was wir denn zu bieten hätten?  Ich verwies auf unser ausliegendes Programm. Aber er wollte nicht lesen, sondern einfach stänkern. Z.B. Energiepolitik: Dienstwagen, die sind doch ganz schlimm. Das „Dienstwagenprivileg“ sollte sofort abgeschafft werden. Ich fragte ihn, ob er mir dieses „Privileg“ denn erklären könnte. „Steuererleichterung“, so tönte es überzeugt, aber völlig falsch zurück. Geduldig versuchte ich ihm die Dienstwagenregelung, die in Wirklichkeit mit einer erheblichen Steuerbelastung für den Fahrer einhergeht, zu erklären.  Aber wie das so ist, bei den Grünen kann man sich den Mund fusselig reden, es bringt nichts. Kernkraft: Ganz schlimm, wohin mit dem strahlenden Müll? Ich fragte, ob er schon mal was von dem neuen Typus des Dual-Fluid-Reaktors gehört hätte? Nein, hatte er natürlich nicht. Ich bot ihm an, entsprechendes Informationsmaterial zuzuschicken. Das empfand er dann als übergriffig und grummelnd zog er von dannen. Naja, man kann nicht alle Grünschnäbel bekehren. Frei nach dem Motto: „Wozu denn nachdenken, wenn ich doch eine Meinung habe!“– Aber davon mal abgesehen: Es war ein wirklich schöner Tag. Darin waren wir uns alle einig. – Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer!

 

Ratingen: GSG9 beim Adventstreffen der AfD!

Tatsächlich! Stefan Hrdy, unser Ehrengast am 18.12., diente bei der Eliteeinheit  GSG9! Nicht nur das: Im legendären Kommandounternehmen von Mogadischu befreite er mit seinen Kameraden die Passagiere und Besatzungsmitglieder der „Landshut“ aus der tagelangen Geiselhaft palästinensischer Terroristen! Eine unvergessliche Zeitreise für alle, die damals tagelang vor jeder Nachrichtensendung fieberten und um das Schicksal der Geiseln bangten.

Nun kommt Stefan Hrdy in Begleitung seiner Frau Andrea zu uns nach Ratingen. Wir können uns also freuen auf einen unterhaltsamen Abend mit spannenden Vorträgen. Stefan Hrdy ist heute Sprecher der AfD im Rhein-Kreis-Neuss, Waffenspezialist und Experte in Selbstverteidigung. Als solcher wird er uns nützliche Ratschläge geben wie wir uns gefährlichen Situationen zur Wehr setzen können.

Andrea Hrdy organisiert eine sehr aktive Frauengruppe innerhalb unserer Partei. In zahlreichen öffentlichkeitswirksamen Aktionen tritt sie, zusammen mit ihren Mitstreiterinnen, ein für die Rechte von Frauen und Kindern gegenüber übergriffigen rot-grünen Zumutungen. Darüber wird sie uns berichten. – Wir haben anschließend genügend Zeit für Fragen und Diskussion, auch für das, was uns hier in Ratingen und darüber hinaus aktuell bewegt.

Nachlese: Kay Gottschalk in Ratingen

Der große Saal im Freizeithaus war bis zum letzten Platz besetzt, als wir den finanzpolitischen Sprecher unserer Bundestagsfraktion, Kay Gottschalk, als Gast unseres Ratinger Stadtverbandes zu einem spannenden Vortrag begrüßen durften. Diesmal hatten wir ungestörten Zutritt zum Gebäude: Von dem pöbelnden Mob, der uns noch im September bei der Veranstaltung mit unserem Landtagsabgeordneten Dr. Beucker lautstark belästigt hatte, war weit und breit nichts mehr zu sehen. Vermutlich steckte den Grünen und ihrem missratenen Gefolge das Debakel der Landtagswahlen in Hessen und Bayern noch in den Gliedern. Jedenfalls war den Krakeelern die Lust auf neue Randale vergangen. Und so hatten die freundlichen Polizisten, die extra zu unserem Schutz gekommen waren, diesmal einen ruhigen Abend.

Wir hatten uns ein ehrgeiziges Programm für diesen Event vorgenommen: Kays Bericht über die Tagung von IWF und Weltbank in Marrakesch,  die Aufarbeitung des Wirecard-Skandals, der Milliardenbetrug mit Cum-Ex und dann das eigentliche Hauptthema: Die gegenwärtige Inflation, die uns alle ärmer macht und der Ampel-Regierung in die Hände spielt. Kay war in seinem Element: Nach den Anekdoten zu Marrakesch, wo sich die grünen NGOs mit einer miserablen Vorstellung bis auf die Knochen blamieren hatten, kamen wir zu seinem Lieblingsthema: Wirecard. Ein spannender Kriminalroman erster Güte, der alles Zeug hat zu einen waschechten Politthriller mit allen Zutaten: Geheimdienste, korrupte Politiker, hochintelligente, skrupellose Gangster, unfähige und blinde Aufsichtsbehörden, Einschüchterung all jener, die den Betrug frühzeitig ahnten. Nicht zuletzt eine gutgläubige deutsche Presse und Medienlandschaft, die das Verbrechen bis zum Schluss verschleierten. Und die Geschichte ist noch längst nicht zu Ende, da kommen noch weitere Kapitel. Der Schaden, der gutgläubigen Anlegern entstanden ist, geht in die Milliarden.  Mit ungläubigem Staunen und Spannung verfolgten unsere Zuhörer, was Kay da zu erzählen wusste. Und dabei durfte er nicht einmal alles preisgeben: Vieles von den Arbeitsergebnissen wurde von den Regierungsbehörden ganz einfach zur Geheimsache erklärt. Wie gesagt: Wir können gespannt sein auf die Fortsetzung. Übrigens: Das Sondervotum der AfD zum Abschlussbericht findet sich hier:  Sondervotum

Was von den deutschen Medien peinlich verschwiegen wurde und daher kaum jemand weiß: Kay war tatsächlich der Vorsitzende des Bundestagsausschusses zur Aufarbeitung des Wirecard-Skandals.  Während die Altparteien sonst im Bundestag dreist jeden Ausschussvorsitz für die AfD blockieren: Da hatten sie zugestimmt in der Hoffnung, dass sich die AfD doch kräftig blamieren möge. Kay machte ihnen in seiner professionellen, ruhigen Art einen Strich durch die Rechnung: Sogar Schäuble, damals Bundestagspräsident, zollte Respekt. Aber auch das wissen nur Insider. Denn vor den Kameras der Fernsehsender kamen zwar die Ausschussmitglieder von FDP, Linken und Grünen ausführlich zu Wort; der eigentliche Chefaufklärer wurde hingegen verheimlicht.

www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2021/kw25-pa-3ua-uebergabe-bericht-849006
Hier belügt der hochbezahlte Politclown Böhmermann die arglosen Fernsehzuschauer: Er bezeichnet die drei von FDP, Linken und Grünen als “Treibende Kraft” im Untersuchungsausschuss. Die Rolle von Kay als Vorsitzender wird skrupellos vertuscht. https://www.youtube.com/watch?v=or5VR5DUn4M

Ich hatte mich damals darüber maßlos geärgert und wollte von Kay erfahren, wie er mit dieser Unverschämtheit umgehen konnte: Für ihn kein Problem. Da steht er darüber. Die Zeit arbeitet für uns.

Nach kurzer Pause ging es dann zu den anderen Themen: Cum-Ex, wo Kanzler Scholz bis zum Hals im Sumpf steckt. Kays Prognose: Spätestens nach Ende der Ampel-Koalition kommt es zum Prozess.  Letzter Programmpunkt: Inflation. Kay räumte mit dem Märchen auf, dass der Krieg in der Ukraine an allen schuld sei. Die Weichen in Richtung Inflation wurden von der Regierung in voller Absicht schon lange vorher gestellt. Eine katastrophale Energiepolitik mit künstlicher Verteuerung tut ihr übriges. Der Schaden für die deutschen Sparer: Eintausendfünfhundert Milliarden an Kaufkraftverlust allein in den letzten Jahren.  Ich erspare mir Details: Es gibt anschauliches Filmmaterial für die, die am 24. nicht dabei sein konnten:

Zum Schluss gab es doch noch Versöhnliches: Obwohl Rot-Grün offensichtlich alles daran setzt um unsere Wirtschaft zu ruinieren, ist Kay doch zuversichtlich, dass auch nach Ende der Ampel-Regierung in spätestens zwei Jahren noch genug Substanz vorhanden ist um eine wirtschaftliche Erholung und Gesundung dieses Landes auf den Weg zu bringen. Voraussetzung: Die AfD hat maßgeblichen Einfluss auf die künftige Wirtschaftspolitik; in welcher Form auch immer. Auch da ist Kay optimistisch. Unser künftiger Finanzminister?

Blumen für einen gelungenen Abend

Fazit: Es war ein rundherum gelungener Abend und zudem noch ein Rekord: Geschlagene drei Stunden hielt Kay sein Publikum in Bann. So lange hatten wir noch nie im FZH getagt.  Ein herzliches Dankeschön an Kay und nicht zuletzt auch an die Bewirtung und Mitarbeiter im Freizeithaus, die geduldig bis zum Schluss ausgeharrt hatten! Wir sehen uns bald wieder!

PS.: Wir haben Kays Vortrag gefilmt und werden bald einen Zusammenschnitt veröffentlichen.   Hier an dieser Stelle.

Kay Gottschalk in Ratingen

 Der Stadtverband der AfD lädt ein zur offenen Mitgliederversammlung am 24 Oktober um 19 Uhr im Freizeithaushaus West, Ratingen, Erfurter Straße 37. Gastredner des Abends ist der Bundestagsabgeordnete Kay Gottschalk, Sprecher der AfD-Fraktion im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages und Vorsitzender des Ausschusses zur Aufklärung des Wirecard-Skandals. Der Abend steht unter der Überschrift: „Geldwertstabilität statt Inflation“.


Hierzu äußert sich der Sprecher des Stadtverbandes Bernd Ulrich: „Ich kenne und schätze Kay Gottschalk seit Jahren als Parteifreund und ausgewiesenen Finanzexperten. Seine nüchterne und zielgerichtete Arbeit als Ausschussvorsitzender fand über Parteigrenzen hinweg allgemeine Anerkennung und Wertschätzung. Als Kenner der Materie wird uns unser Gast auch Einblicke geben können in die Wechselwirkungen von Politik und Wirtschaftskriminalität. Zudem war Kay Mitglied der deutschen Delegation bei der gemeinsamen internationalen Tagung von IWF und Weltbank in der vergangenen Woche. Wir freuen uns auf einen spannenden Vortrag mit Informationen aus erster Hand und interessante Diskussionen. Es bleibt genug Zeit für die übrigen politischen Themen und auch das, was uns hier in Ratingen besonders bewegt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger bitten wir sich zu diesem Abend über  [email protected] anzumelden.“

Aldi, Meaux und Heiligenhaus

Anfang des Monats herrschte eine Woche lang Bürgerkrieg auf den Straßen Frankreichs. Nach Einbruch der Dunkelheit gab Plünderungen, Vandalismus, Brandschatzung, Zerstörung. Betroffen war neben hunderten anderen Städten auch das mittelalterliche Meaux, das mit unserer Nachbargemeinde Heiligenhaus über eine Städtefreundschaft verbunden ist.

Heiligenhaus reagierte in gleicher Weise wie auch Ratingen auf die Verwüstungen in der jeweiligen Partnerstadt: Nämlich überhaupt nicht. Kein Sterbenswörtchen darüber in der Lokalausgabe der Rheinischen Post. Was sich dort in Frankreich offenbart als unübersehbares Zeichen einer gescheiterten Integration: Das ist der Presse und Politik hierzulande offenbar peinlich. Lieber nicht darüber reden. Keinerlei Anteilnahme an dem Desaster in Frankreich. Nichts, gar nichts.

Auch Aldi hat es erwischt. Nein, (noch) nicht in Heiligenhaus, sondern in Meaux. Die französische Presse zeigt Bilder von Demolierung, Verwüstung und Plünderung:https://actu.fr/ile-de-france/meaux_77284/mort-de-nahel-jean-francois-cope-appelle-les-parents-a-tenir-leurs-gosses_59802426.htmlQuelle: 

Schwacher Trost: Auch andere Supermärkte und Geschäfte waren dort betroffen. Und dabei gibt sich gerade Aldi doch alle Mühe, besonders divers, bunt, inklusiv und vielfältig zu sein. Unvergessen ist die Werbung zum Valentinstag 2023, wo im Aldi-Prospekt zwei Männer verliebt miteinander turteln. Davon zumindest einer, der, um eine von Cem Özdemir geprägte Vokabel zu gebrauchen, nicht dem „biodeutschen Phänotyp“ entspricht:

Aldi in Meaux hat das offenbar nichts genutzt. Oder eher im Gegenteil? Streng gläubige Muslime aus den Banlieues schätzen keine offen zur Schau getragene Homosexualität. Aber ob sich die Plünderer und Randalierer dessen überhaupt bewusst waren?

Michael Espendiller in Ratingen: Nachlese zum 15. Mai 2023

Alle, die am 15 Mai die Gelegenheit hatten beim Auftritt von Dr. Michael Espendiller in Ratingen-West dabei zu sein waren sich einig: Einfach Klasse! Schade um die, welche es nicht mehr geschafft hatten. Überhaupt nicht schade: Von der Antifa und ihren pöbelnden Gesinnungsgenossen war wiederum meilenweit nicht das Geringste zu sehen oder zu hören. So blieben wir auch dieses Mal ungestört unter uns.

Aber was uns Michael da erzählte, das konnte einen schon vom Sessel hauen. Etwa die abenteuerliche Arithmetik eines Robert Habeck, der bei einfachen Additionen ganz schnell mal um ein paar Milliarden daneben liegt. Kein Zweifel: Bei ihm und seinen Beratern mangelt es tatsächlich an den einfachsten Grundrechenarten. Michael, der als Mitglied im Haushaltsausschuss des deutschen Bundestages regelmäßig nahezu wöchentlich das Vergnügen mit Robert Habeck hat, konnte mit manchen Beispielen und Anekdoten aufwarten. Leider nicht zum Lachen, sondern bitterer Ernst. Nach derzeitigem Kenntnisstand summieren sich die Kosten der regierungsamtlich lancierten Energiewende auf über 700 Mrd. Euro. Und es können gut und gerne auch noch mehr werden. Zwar versucht die Regierung verzweifelt das ganze schön zu rechnen. Aber am Habeckschen „Heizungshammer“ gibt es nicht zu beschönigen. – Auch nicht lustig: die dilettantische Beschaffung der US-amerikanischen Kampfflugzeuge vom Typ F-35. Da haben sich die Deutschen, anders als etwa die Schweizer, ganz gewaltig über den Tisch ziehen lassen. Micheal gab ein paar Passagen des öffentlich einsehbaren Vertragswerkes zum Besten. Leider durfte er uns nichts alles erzählen. Denn wenn es zu unangenehm wird, dann erklärt die Regierung die kompromittierende Schriftstücke einfach zur Geheimsache. Basta! Interessant, wie Michael die Rolle der ehemaligen Verteidigungsministerium Christine Lambrecht wertete.

Keine Geheimsache: Die Auftritte von Frau Annalena Baerbock. Zusätzlich zu dem, was uns allen von ihr eher als Quatsch-Comedy denn als ernsthafte Politik wohlbekannt ist, konnte Michael noch einiges draufsatteln.  Durchaus unterhaltsam, aber leider auch zum Fremdschämen.

Der Platz reicht nicht aus, um hier alles wiederzugeben. Bis nach 22 Uhr hielt Michael auf unterhaltsame und fesselnde Art und Weise sein Publikum in Atem.  Gut, daß wir den großen Saal im Freizeitzentrum angemietet hatten. Wir hatten wiederum volles Haus! Nicht die Ratinger Freunde, auch Mitstreiter und Interessierte aus den Kreisverbänden Mettmann, Düsseldorf, Mülheim und Wesel waren mit von der Partie. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich auf den Weg nach Ratingen gemacht haben und besonders an die treue Fan-Truppe aus Velbert!

Blumen für Michael Espendiller

Herzliche Grüße, Ihr

Bernd Ulrich   

25. April: Unsere Landtagsabgeordnete in Ratingen

Liebe Freunde,

wir hatten ein volles Haus am letzten Dienstag in Ratingen. Gut, daß wir vorsorglich den großen Saal im Freizeithaus West in Ratingen reserviert hatten. Kein Zweifel: Die jüngste Landtagsabgeordnete unserer Fraktion ist ein Zugpferd. Und wir wurden nicht enttäuscht: Unser Stargast legte richtig los! Was hier im Lande mit der regierungsamtlich verordneten Integration alles schiefläuft! Eine Integration, die ihren Namen nicht verdient, sondern stattdessen die Segregation, also die Abkapselung und das Entstehen der Parallelgesellschaften fördert. Staunend erfuhren wir von den diesbezüglichen Anfragen und Antworten im NRW-Landtag von denen man so gut wie nichts aus den üblichen Medien erfährt. Frau Seli-Zacharias, noch keine dreißig Jahre jung, legte ein beeindruckendes Zeugnis ab über die Fleißarbeit mit den Anfragen, die Landesregierung und Altparteien nerven und zu peinlichen Eingeständnissen nötigen. So gibt es allein in unserem Landkreis über eintausendfünfhundert Ausreisepflichtige, die aber gar nicht daran denken, dieser Pflicht auch nachzukommen.  Oder etwa die Geschichte mit den 109 (in Worten: einhundertneun) Moscheen in NRW, die beim Verfassungsschutz als Stützpunkte für Islamisten geführt sind; allein 70 davon werden dem Salafismus zugeordnet.  Nicht zu vergessen die indirekte staatliche Unterstützung für extremistische islamistische Vereine.  Manches hatten wir geahnt, aber daß ausgerechnet die CDU in Verbindung mit den Grauen Wölfen ihre Hand im Spiel hat beim extremistischen Islamismus:  Das setzt dem Ganzen noch die Krone auf.

Hier eine (noch unvollständige) Aufzählung der Fraktionsanfragen: Ahnungslosigkeit gegenüber dem Zentralrat der Muslime (ZMD) und dem Islamrat:https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD18-901.pdf

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD18-2260.pdf

oder hier die Frage nach Islamisten in der CDU: Was steckt hinter den neuen Vorwürfen der BILD gegenüber Islamic Relief? https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD18-2260.pdf

Beim Barte des Propheten? Islamistische Frauennetzwerke in NRWhttps://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD18-3352.pdf

Schariarichter in NRW:https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD18-3616.pdf

Liaison der CDU mit den Grauen Wölfen https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD18-3987.pdf

Finanzielle Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen an muslimische Vereinehttps://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD18-3269.pdf

Fazit des Abends bei allen Beteiligten: Schön wars: Es hat sich gelohnt. Und es war bestimmt nicht das letzte Mal, daß wir Frau Seli-Zacharias bei uns zu Gast hatten. Ein herzliches Dankeschön an sie und ihre Begleiter, die ihren freien Abend für uns in Ratingen geopfert hatten!

Auch erfreulich: Unsere speziellen „Freunde“ von der Antifa mit ihrem rot-grünen Gefolge ließen sich nicht blicken. Dabei hatten wir den Termin öffentlich beworben; im Gegensatz zu dem Infoabend mit unserem MdB Fabian Jacobi, der uns am 27. März unterhaltsam aus dem Bundestag berichtet hatte. Unvergessen: Seine amüsante Anekdote, wie die Altparteien regelmäßig die Besetzung des Bundesverfassungsgerichtes untereinander auskungeln und damit die Wahl der Richter zur Farce machen.  Fabian muss es wissen, denn er hat ja Sitz und Stimme in dem erlesenen zwölfköpfigen Gremium. – An dieser Stelle will ich ein herzliches Dankeschön an Fabian nachtragen!

Auch so: Heute gab es ein persönliches Wiedersehen Enxhi Seli-Zacharias: Nämlich bei der Mahnwache unserer Frauen in der Düsseldorfer Innenstadt.

Herzliche Grüße, Ihr    Bernd Ulrich